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Sander Ekhart unterwegs vor, während und nach Corona: „Komplett andere Welt”

Vom Run auf die Rollen zur Ruhe vor dem Sturm: Selbst die Produkt- und Dienstleistungsanbieter für den kleinsten Raum wurden durch die plötzliche Corona-Krise vor große Herausforderungen gestellt. Gemeinsam mit Sander Ekhart, dem kaufmännischen Leiter von MTS Euro Products, werfen wir einen Blick auf den Zeitraum vor dem 1. März, Mitte April und nach dem 1. Juni: ein gewaltiger Unterschied. In Bezug auf Angebot und Nachfrage, Absatzmärkte, Kundenbindung, Preise und vieles mehr.
„Es ist einfach verrückt“, beginnt Sander unser Gespräch. Natürlich denken viele, dass Unternehmen, die in diesen Krisenzeiten gute Geschäfte machen, Geld im Überfluss haben. Aber nein, das ist eine Vermutung, keine Selbstverständlichkeit. Wir haben das Jahr 2019 mit guten Resultaten abgeschlossen. Auch die Monate Januar und Februar waren auch gute Monate, ebenso wie die erste Märzwoche. Doch in der zweiten Märzwoche flog uns die Welt um die Ohren. Alle fingen an, Toilettenrollen und Hygienepapier zu horten. Warum? Man kann seinen Hintern doch abduschen, wenn einem das Papier ausgeht. Im Jahr 2008 hatten wir es auch mit einem Virus zu tun, der Schweinegrippe. Ich möchte das nicht bagatellisieren, aber jetzt stehen wir alle unter Schock und springen von einer Sache zur anderen.“

Ein Ansturm auf die Rollen
Wenn Sie mit Sander sprechen, haben Sie es mit einem sachlichen Toilettenpapierverkäufer zu tun, einem engagierten Kundenbetreuer und einem begeisterten Teamplayer. „Wir sind ein großes Team. Was unsere Mitarbeiter in der Logistik, im Büro und im Einkauf in den letzten Wochen geleistet haben, ist einfach enorm. Alle arbeiten sich den Arsch ab. Im März hat sich unser Umsatz verdoppelt, was viele Herausforderungen mit sich brachte. Es gab eine Zunahme von durchschnittlich 230 Aufträgen auf 450 pro Tag. Wir waren in der glücklichen Lage, unsere Bestandskunden zu beliefern, haben aber keine Aufträge von neuen Kunden angenommen. Wir haben es zusammen geschafft, alles zu liefern, auch wenn aus der monatlichen Produktion plötzlich eine wöchentliche Produktion wurde. Die gesamte Logistikkette und alle Lieferanten haben uns dabei sehr geholfen. Super!“

Ansturm auf Hygieneprodukte
Nur einen Tag, nachdem Ministerpräsident Rutte am 21. April ankündigte, dass die Schulen bis zu einem gewissen Grad aus dem intelligenten Lockdown herauskommen durften, begann der Ansturm auf Hygieneprodukte. „Spendersysteme, Papierhandtücher, Seife – alles wurde in hohem Tempo ausgeliefert“, erzählt Sander. „Auch der Andrang nach Desinfektionssäulen und Desinfektionsstationen war groß.“

Die Kehrseite
„Wir leiden auch unter der Corona-Krise“, so Sander weiter. „Unsere Kunden kommen auch aus Bereichen wie z. B. Hotels, Gastronomie, Unterhaltung, Tourismus und Freizeit. In diesen Branchen entgehen uns jetzt Dutzende von Aufträgen. Man geht davon aus, dass 30 % der Gastronomiebetriebe nicht überleben werden. Die Zulieferer für das Hotel- und Gaststättengewerbe liegen völlig platt. Gerade diese Woche kam ein Kunde zu mir, der normalerweise 4 bis 5 Paletten Toilettenpapier abnimmt, jetzt sind es 4 Kartons.

„Uns ist klar, dass diese Corona-Krise für jeden Unternehmer ein harter Schlag ist, aber es gibt auch Chancen. Und gemeinsam werden wir sie ergreifen!“

„MTS Euro Products verkauft auch Putzlappen, die aus Altkleider hergestellt werden. Ja, wenn die Industrie stillsteht, exportieren wir nichts. Und natürlich muss man als Unternehmen auch abwarten, ob die ausstehenden Rechnungen bezahlt werden.“

Die Veränderungen
Hygiene und insbesondere Handhygiene sind jetzt das A und O. „Jeder widmet sich der Handhygiene. Überall trifft man jetzt auf Alkoholgel. Im Auto, in der Handtasche, in der Schreibtischschublade“, ist Sanders überzeugt. Auch Händetrockner und Handtuchrollen werden durch Spender für Papierhandtücher ersetzt. „Neulich war ich in einem Krankenhaus, und dort hingen noch Händetrockner. Einfach unbegreiflich! Ein Nährboden für Bakterien. In einem Krankenhaus. Das kann doch nicht wahr sein! Wir haben das Glück, dass unsere Produktgruppe die erste ist, die wieder beansprucht wird von all den Branchen, die zur neuen Normalität zurückkehren dürfen. In den letzten Monaten haben wir unsere Liefertreue unter Beweis gestellt. Und ja, wir wissen, dass diese Corona-Krise für jeden Unternehmer hart ist, aber es gibt auch Chancen. Und wir werden sie gemeinsam ergreifen!“

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